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Internationale
Finnische Germanistiktagung

 

Jyväskylä 4.-6.6.2025

Die internationale ”Finnische Germanistiktagung” ist die wichtigste und größte wissenschaftliche Konferenz im Fachbereich Germanistik in Finnland. Sie ist nicht nur ein Forum für den Austausch und die Vernetzung der Wissenschaftler*innen und Lehrenden im interdisziplinären Fachbereich ”Deutsche Sprache und Kultur”, sondern fördert gleichzeitig den Austausch mit gesellschaftlichen Akteuren in Politik und Wirtschaft.

Wichtige Termine

Einreichung der Abstracts

1. August bis 31. Oktober 2024

Annahmebestätigung

bis zum 20. Dezember 2024

Anmeldung

20. Dezember 2024 bis 30. März 2025

Thema ”Herausforderungen an die Germanistik im 21. Jahrhundert“  

Germanistische Forschung und Lehre müssen sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen. Das bedeutet eine Verschiebung des Fokus von Sprachwissen auf Sprachhandlungskompetenzen, verbunden mit dem Ablegen des Native-Speaker-Dünkels und der Entwicklung eines integrierten Konzepts von Mehrsprachigkeit. Das Studium der Germanistik ist zunehmend auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenzen und die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Fremdsprachenkenntnissen ausgerichtet, mit denen neben traditionellen Berufen auch andere Berufsfelder, in denen Deutschkenntnisse als Ressourcen für die Arbeit den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten können, sowie Arbeitschancen in deutschsprachigen Ländern in den Blick genommen werden. Im digitalen Zeitalter gewinnen Fragen der Multiliteralität und künstlichen Intelligenz besondere Bedeutung und im sogenannten postfaktischen Zeitalter Medienkompetenz, mit der Falsch- und Desinformationen, Verschwörungstheorien und Leugnen wissenschaftlicher Tatsachen begegnet werden können. 

Entsprechend der schwerpunktmäßigen Orientierung der Universität Jyväskylä auf angewandte Sprachwissenschaften liegt die thematische Ausrichtung der Tagung auf Fragen angewandter Germanistik. Angewandte Forschungsschwerpunkte sind u. a. Sprachlehre und -lernen; Studien zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen; Multiliteralität und Interaktion in beruflichen und digitalen Umgebungen; Sprachenbildungspolitik, Mehrsprachigkeit und Migration sowie Evaluation von Sprachfertigkeiten. Außerdem laden wir zur Einreichung von Beiträgen zu Themen des gesamten Spektrums germanistischer Forschung ein. 

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